Kategorie: Fuchsgruppe

Berichte aus der Fuchsgruppe

Emmausgang des Privatkindergartens

Unser Emmausgang erweckte in uns die Erinnerung an die Wanderung der Jünger nach Emmaus als sie über Jesus Auferstehung erfuhren.

Die Kinder des Privatkindergartens hatten die Möglichkeit beim gemeinsamen Spaziergang die Natur ganz neu wahrzunehmen.
Symbolisch für alles Neue, Gute und die Hoffnung teilten die Kinder auf der Wiese das frisch gebackene Sonnenbrot.
Um Jesus Auferstehung hochleben zu lassen musizierten wir gemeinsam.
Wir begrüßten Gott in unserer Mitte mit einem Lied.
Die große Osterkerze, sowie bunte Strahlen der Sonne zierten unseren Stehkreis.
Die Kinder sowie das gesamte Personal genossen die Zeit der Gemeinschaft und Wertschätzung.
Bericht und Fotos: Kerstin Tauer

Die Jahresuhr steht niemals still

In der Fuchsgruppe begrüßten wir das neue Jahr mit einem genauen Blick auf die zwölf Monate und vier Jahreszeiten.

Die botanischen und meteorologischen Veränderungen sowie ein elementares Verständnis des Zeitablaufs wurden durch das Gespräch über Geburtstage näher gebracht. Jedes Kind hat sein Kindergartenzeichen auf seinen Geburtsmonat gelegt, und wir haben darüber gesprochen, was wettertechnisch passiert, wenn es Geburtstag hat.

Viele waren amüsiert, als sie erfuhren, mit welchen anderen Kindern sie einen Geburtstagsmonat teilen, und einige Kinder wussten sogar, wann ihre Eltern und Geschwister ihren Geburtstag feiern.

Auf diese Weise wurde das etwas abstrakte Thema Zeit greifbarer gemacht und wir konnten mit Freude auf ein weiteres gemeinsames Jahr blicken.

Bericht und Foto: Dawn Schönherz

Schattentheater im Privatkindergarten

Mit einem Schattentheater und einer Lebkuchen- Punsch Überraschung durften alle Kinder des Privatkindergartens den Tag vor Weihnachten mit allen Sinnen genießen.
Die eigens angefertigten Theaterkarten dürften sie selbstverständlich mitnehmen.
Wir wünschen allen Familien
Frohe Weihnachten und einen gesunden Start ins neue Jahr
Herzliche Grüße vom gesamten Team!

Heiliger Nikolaus: ein Freund der Kinder

Die Kinder des Privatkindergartens verbrachten viele kalte Wintermorgen damit, sich auf den Besuch des heiligen Nikolaus vorzubereiten.

Sie hatten von seinen guten Taten und seiner Liebe zu Kindern erfahren; sie wussten, wie er aussieht, mit Mitra und Bischofsstab. Die Kinder der Eulengruppe durften sich jeweils als Nikolo verkleiden.

Alle Kinder hofften, er würde Leckereien mitbringen: Äpfel, Mandarinen, Nüsse und vielleicht sogar Lebkuchen und Schokolade.

Dann war es endlich soweit: Am Nikolaustag wurde die Festtafel von den Kindern liebevoll geschmückt.

Der heilige Nikolaus klopfte bei uns. Er erzählte, dass er ein Freund aller Kinder auf dieser Welt sei und sie immer an ihn denken dürfen wenn sie möchten.

Zum Abschluss teilte der Nikolaus jedem Kind einzeln das befüllte Säckchen aus.

 

Die Augen der Kinder leuchteten an diesem Tag ganz besonders!

Bilder: Inken Wurzenreiner, Isabella Heinrich, Annelies Berger, Dawn Schönherz

Text: Kerstin Tauer, Dawn Schönherz

Die Fuchsgruppe feiert Heilige Barbara

Ein paar Kinder brachten am Sankt-Barbara-Tag Kirschzweige.

Nachdem die Kinder die Geschichte von Barbara gehört hatte, deren Glaube auch im Angesicht des Todes unerschütterlich war, erhielt jedes Kind einen kleinen weißen Stein.

Nacheinander legten die Kinder den Stein mitten in unser Bodenbild und dankten der heiligen Barbara.

Heilige Barbara hat uns gezeigt, was es heißt, einen starken Glauben zu haben.

Die jetzt so leeren Kirschzweige werden noch vor Weihnachten blühen, als Zeichen der Hoffnung.

Bericht: Dawn Schönherz

Adventkranz Segnung: So endlos wie der Kreis ist auch Gottes Liebe!

An einem kalten Novembermorgen dufteten die Zimmer des Privatkindergartens nach frisch geschnittenen Tannenzweigen, und die Kinder warteten voller Vorfreude auf die Ankunft von Herrn Scharf. Sie wussten, dass er kommen würde, um ihnen von Gottes unendlicher Liebe zu erzählen und ihre sorgfältig gestalteten Kränze mit Weihwasser zu segnen. Dies ist im Privatkindergarten Tradition und bedeutet den Beginn der Weihnachtszeit.

Bei der Adventkranzsegnung legten die Igel-Kinder einen Kreis mit Tannenzweigen. So endlos wie der Kreis ist auch Gottes Liebe.

Die Zweige sind ein Symbol für das Leben des neugeborenen Jesuskindes.
Zum Abschluss reichten wir uns während des Liedes eine Kerze (wir tragen dein Licht).
Die Wärme und das Licht soll in alle Welt hinaus getragen werden.

Die Eulengruppe hat für alle Kinder des Kindergartens, wunderschöne Rasseln gebastelt. Diese wurden bei der Adventkranzsegnung an die Kinder verteilt.

In der Fuchsgruppe wurden die Kinder von der Schülerin der 5. Bafep-Klasse, Kathi Fillafer, zu einem wunderschönen Lichttanz geführt. Jedes Kind trug sorgsam sein eigenes Licht, und seine Freude wurde durch das Tanzen um den Adventskranz ausgedrückt.

Dies endete damit, dass jedes Kind sein Licht in die Mitte stellte und dann still saß, um Herrn Scharf zuzuhören, der ihnen von der Tradition des Adventskranzes und der Vorfreude auf die Geburt des Jesuskindes erzählte.

Die Kinder der Vorschulgruppe Wiffzack thematisierten die Symbolik und Optik des Adventkranzes, einst und heute. In der Entstehungszeit hatte er die Form eines Wagenrades, welches mit 24 Kerzen geschmückt wurde. Heute präsentiert er sich meist als grüner Kranz mit vier Kerzen.

Im Adventkreis wurde eine Geschichte erzählt-„Die Kerze, die nicht brennen wollte.“ Jedes Kind durfte im Festkreis einen Tannenzweig in die Mitte legen, bis ein grüner  Kreis entstand. Nun fehlten nur noch die 4 Kerzen. Ganz  traditionell sangen die Vorschulkinder „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Wir tragen dein Licht!“.

Wir danken Herrn Scharf für die liebevolle Art und Weise, mit der er die Liebe Gottes übermittelt und die Vorfreude auf die Geburt Christi an diesem besonderen Tag verbreitet hat.

Das gesamte Team des Privatkindergartens wünscht Ihnen und Ihrer Familie eine gesegnete und besinnliche Weihnachtszeit!

Bericht und Fotos: Pädagoginnen des Privatkindergartens

Von Feldern und Bäumen: Das Erntedankfest der Fuchskinder

Mit so vielen schönen Ahornbäumen, die auf dem Campus verstreut sind, wurden ihre bunten Blätter zu einem natürlichen Einstieg in das Thema Herbst und Erntedankfest. An sonnigen Herbsttagen sammelten die Kinder bei morgendlichen Spaziergängen Blätter und staunten über ihre leuchtenden Farben.

Sie wurden in unserem großen Korb gesammelt und dann flach und trocken gepresst, damit wir sie für die Herstellung unserer Thanksgiving-Kronen verwenden konnten.

Während die Blätter trockneten, lernten wir ein Fingerspiel auf Englisch!

Sobald die Blätter vorbereitet waren, bemalten die Kinder sie mit den Herbstfarben Orange, Gelb, Rot und Rostbraun.

Sie drückten sie auf natürliches, körniges Papier, rollten und klopften mit ihren Händen und Fingern. Sie freuten sich über den schönen Abdruck, der auf dem Papier hinterlassen wurde.

Diese wurden getrocknet und dann ausgeschnitten und für unsere Kronen auf Wellpapier geklebt.

Quitten wurden wie letztes Jahr von einem Baum auf dem Campus gepflückt, sorgfältig geschnitten und als Geschenk für die Familien zu Marmelade verarbeitet.

Als Erntedank näher rückte, gingen wir der Frage nach: Was bedeutet „Ernte?“ Und woher kommen unser Obst, Gemüse und Getreide?

Welche wachsen auf Bäumen und welche werden aus dem Boden geerntet? Wir durchsuchten einen Korb mit Lebensmitteln und teilten sie in zwei Gruppen ein: Lebensmittel, die auf dem Boden angebaut und geerntet werden, und solche, die auf Bäumen wachsen und von ihnen geerntet werden.

Dann eine sehr interessante Frage: Was essen wir täglich, aber es wächst hier in Österreich nicht? Es ist lang und gelb und muss mit einem Flugzeug fliegen, um uns zu erreichen. Ja, die Bananen! Unsere beiden Bananen hatten eine lange Reise von Kolumbien zu unserem Gruppenraum hinter sich.

Als Erntedank endlich da war, sangen und tanzten wir den Erntetanz, dankten Gott für seine Gaben von Sonne und Regen und Nahrung und aßen selbstgemachte Apfelmuffins.

Wir sind dankbar für diesen großzügigen Campus, mit so vielen alten Bäumen aller Art, mit bunten Blättern und köstlichen Früchten. Wir sind dankbar, einander zu haben und gemeinsam einen weiteren Herbst in der Fuchsgruppe zu genießen.

Text, Fingerspiel, und Bilder: Dawn Schönherz

Das Lernkarussell: Herausfordernde Bildungsstationen für die ältesten Kinder der Fuchsgruppe

Das Lernkarussell ist exklusiv für die ältesten Kinder konzipiert und ermöglicht individuelles und differenziertes Lernen. Im Turnsaal erwarten die Kinder sieben Lernstationen, die kognitive und körperliche Fähigkeiten herausfordern, testen und stärken. Diese werden von der Pädagogin sorgfältig ausgewählt, um möglichst viele unterschiedliche Bildungsbereiche abzudecken.

Die ältesten Kinder der Fuchsgruppe hatten den Vorschulkindern im letzten Jahr beim Anfertigen und Verwenden von Lernkarussell-Pässen zugesehen und warteten voller Vorfreude darauf, endlich ihre eigenen Pässe gestalten zu können.

Das Anfertigen der Pässe ist an sich schon eine Lern- und Beobachtungsmöglichkeit: Genaue Anweisungen befolgen, die Schere richtig halten und mit ihr vorsichtig entlang der Linien schneiden, und zum Schluss Perlen fädeln.

Ein weiterer wertvoller Lernaspekt neben den Bildungsstationen ist, dass die Kinder den Ablauf verstehen und befolgen müssen. Die Pässe werden bei Ankunft der Kinder in die Mitte gelegt. Die Kinder müssen aufmerksam zuhören und zuschauen, während die Aufgaben jeder Station beschrieben und demonstriert werden. Jede Station ist nummeriert und farblich gekennzeichnet. Wenn ein Kind eine Station erfolgreich abgeschlossen hat, vermerkt es die koordinierende Nummer auf seinem Pass. Manchmal müssen sie geduldig sein und leise warten, bis sie an der Reihe sind, ohne die anderen Kinder zu stören. Dies sind alles Schritte, die unabhängig von den Lernstationen deuten, welchen Reifegrad das Kind erreicht hat.

Ein wesentlicher Aspekt bei der Auswahl der Inhalte von Lernstationen ist die Passung, auch als didaktisches Prinzip der Entwicklugnsgemäßheit bekannt. Dies sollte sicherstellen, dass die Aufgaben anspruchsvoll genug sind, um nicht langweilig zu sein, aber nicht so schwierig, dass das Kind unmotiviert wird und aufgibt. Erfolgserlebnisse nach Erledigung einer Aufgabe, die viel Konzentration erforderte, motivieren Kinder zum Weitermachen. Das ist die von Pädagogen und Pädagoginnen erstrebte Balance aus Spaß und Lernen, und ist ein Merkmal hochwertiger Bildung für junge Kinder.

 

 

Die Kinder der Fuchsgruppe waren konzentriert und entschlossen.

Jedes Kind absolvierte alle sieben Stationen und verließ den Turnsaal voller Stolz.

Die Beobachtung und Begleitung der Kinder während des gesamten Prozesses war für mich als ihre Pädagogin sehr aufschlussreich und die daraus resultierende Reflexion über ihren aktuellen Stand wird zukünftige Lernstationen und andere Bildungsangebote in unserer Gruppe bestimmen.

Das Lernkarussell wird so oft wie möglich stattfinden und bleibt weiterhin ein hoch lehrreiches und wertvolles Bildungsangebot für alle Beteiligten.

 

Text und Bilder: Dawn Schönherz

Bildungsmaterial: KigaPortal

Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!

In der Bibel steht geschrieben, dass Gott jedem Getauften einen Schutzengel schickt, um ihn auf Schritt und Tritt zu beschützen. Das Wissen, dass wir nicht allein sind, dass Gott und seine Engel über uns und unsere Lieben wachen, ist ein tröstlicher und kraftvoller Glaubenssatz, auf den wir uns verlassen.

Schutzengel verkörpern schützenden und tröstenden Eigenschaften und bieten Kindern eine greifbare, wenn auch unsichtbare Figur, zu der sie aufschauen können. Sie sind ein leuchtendes Beispiel für Güte und Fürsorge. Bei Zweifel oder Angst können Kinder lernen, sich auf den Glauben an Gottes Liebe und den Schutz der Engel zu stützen. Sie lernen aber auch soziale Verantwortung: für ihren Freunden in Not eine Quelle des Trostes und des Schutzes zu sein. Denn selbst die jüngsten Kinder spüren und zeigen Empathie; sie geben Umarmungen und wischen Tränen weg wenn ein anderes Kind traurig oder verletzt ist.

Um diese himmlischen Wesen zu ehren und von ihrem Beispiel des Schutzes für Bedürftigen zu lernen ist es für die Kinder des privaten Kindergartens zur jährlichen Tradition geworden, den internationalen katholischen Schutzengelfest zu feiern.

Die Vorbereitungen für die Feier beinhalteten viele Bildungsmöglichkeiten, und zwar nicht nur im religiösen und sozialen Bereich: Feinmotorik beim kreatives Gestalten und Arbeiten mit Keksteig; Stärkung der sozialen Fähigkeiten wie Geduld, während man im Morgenkreis wartet, bis man an der Reihe ist; die Teilnahme an Gesang und Poesie als Mittel zur Förderung der Sprach- und Sprechfähigkeiten sind ein paar Beispiele. Auf diese und viele andere Weisen wurden spielerisch Fähigkeiten gefestigt und Wissen vertieft.

Gerne zeigen wir ein paar Impressionen von den Vorbereitungen zur Feier, sowie vom Festtag.

Eindrücke aus der Wiffzack Vorschulgruppe:

Eindrücke aus der Igel Gruppe:

Eindrücke aus der Eulen Gruppe:

Eindrücke aus der Fuchs Gruppe:

Text: Dawn Schönherz

Das neue Kindergartenjahr beginnt!

Der Beginn eines neuen Kindergartenjahres ist eine Zeit der Orientierung.

Im Haupthaus bestehen die Familiengruppen aus Kindern zwischen 2 und 6 Jahren. Kinder, die nach dem Sommer zurückkehren, gewöhnen sich an ihre neuen Rollen als ältere Kinder der Gruppe, während die Eingewöhnungskinder mit der Trennung von ihren Eltern und dem Erlernen der Rituale und Regeln ihrer neuen Umgebung herausgefordert sind.

Kindergärtnerinnen und Betreuerinnen achten daher sehr darauf, einen gemütlichen, freundlichen Ort und Gruppenklima zu schaffen und gleichzeitig die älteren Kinder zu fördern.

Ein großer Teil des Kindergartenjahresbeginns besteht darin, den jüngsten Kindern nicht nur den Gruppenraum, sondern auch den Campus und das umliegende Gelände näher zu bringen und gleichzeitig eine klare Tagesstruktur zu bieten. 

Die Kombination, die sehr unterschiedlichen Bedürfnisse der jungen und älteren Kinder zu erfüllen, macht diese ersten Wochen herausfordernd und besonders! 

 

In der vorschulgruppe Wiffzack gibt es noch eine ganz andere Herausforderung: Kinder aus den verschiedenen Gruppen werden nun zusammengestellt und müssen nicht nur neue Freundschaften schließen und in neue Dynamiken einsteigen; sie müssen sich auch an eine eher schulische Tagesstruktur und herausfordernde Aufgaben gewöhnen.

Hier im Privatkindergarten war der Auftakt eine wunderbare Mischung aus gegenseitigem Kennenlernen, Waldspaziergängen, dem Entdecken des Bildungsmaterials und den ersten Versuchen der Vorschularbeit.

Wir begrüßen das neue Kindergartenjahr mit Elan und wünschen allen Kindern und Eltern gesegnete zehn Monate gemeinsamer Arbeit für die Bildung und das höchste Wohl der Kinder.

Fotos: Inken Wurzenreiner, Kerstin Tauer, Dawn Schönherz, Annelies Berger

Text: Dawn Schönherz