Schneckengruppe: Das Märchen „Der Hase und der Igel“ als Ausgangspunkt für Sprech-, Gestaltungs- und Bewegungsanlässe

Es war einmal ein Igel. Auf einem Feld trifft er den Hasen. Der Hase spottet: „Igel, du mit deinen kleinen Beinen! Schau, ich bin viel schneller als du!“ „Dann lass uns doch ein Wettrennen machen“, schlägt der Igel vor. „Einverstanden“, lacht der Hase, „Bis später!“

– so beginnt das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Hase und der Igel“.Als das Rennen auf dem Acker beginnt, läuft der Igel nur ein paar Schritte, geht zurück und macht sich klein. Am Ende der Ackerfurche aber wartet seine ihm zum Verwechseln ähnlich sehende Frau und ruft „Ich bin da!“. Der Hase kann nicht glauben, dass der Igel so schnell war und verlangt „Wir laufen noch einmal!“ Der Hase läuft viele Male immer mit demselben Ergebnis: Der Igel ist schon da! Schließlich gibt er erschöpft auf.

Das Märchen als Ausgangspunkt unterschiedlichster kindorientierter Angebote führte zu einer ereignisreichen Woche in der Schneckengruppe.Basierend auf der Erzählung, wurden verschiedenste vertiefende und weiterführende Aktionen erlebt: Die Kinder gruben in der Erde und brachten einen Kübel voll mit in den Gruppenraum.

Die Erde wurde grob gesiebt und daraus entstand Erdfarbe, die zum Malen von Bildern eingesetzt werden konnte.

Lied- und Spruchgut untermauerte das Gehörte.

 

Das Mini-Projekt schloss mit einem Wettlauf und anschließender Kraftjause.

„Ich bin da!“ – das rufen nun alle Schneckenkinder!

Text u. Bild: Team der Schneckengruppe