Aus eins mach zwei

Praxiskindergarten und Privatkindergarten des Sacré Coeur Pressbaum werden von nun an getrennt geführt.

Im Kindergarten des Sacré Coeur Pressbaum stehen einige Umstellungen bevor.  Aus personellen und praktischen Gründen werden Praxiskindergarten und Privatkindergarten nun separat geführt.  Der Praxiskindergarten verbleibt in der bewährten Hand von Leiterin Melitta Dreier. Der Privatkindergarten erhält mit Claudia Gabmeyer eine neue Spitze.
„Mit dieser Trennung gibt es nun eine klare Struktur und eine eigene Ansprechperson für den Privatkindergarten“, erklärt Dreier. Das pädagogische Konzept wird in Zukunft gemeinsam erarbeitet. Die Umstellung ist bereits angelaufen, durchgestartet wird ab September. Davor steht noch ein Umzug an. Der Praxiskindergarten wird in den Neubau übersiedeln. Der Privatkindergarten bleibt im Altbau und im Kinderhaus. Derzeit gibt es im Kindergarten acht Gruppen, im kommenden Jahr werden es sieben sein.

Offiziell vorgestellt wurde die neue Kindergartenleiterin Claudia Gabmeyer im Rahmen des Baratfestes. Bevor sie nach Pressbaum kam, leitete Gabmeyer bereits sieben Jahre lang einen Kindergarten in Wien. Für Kinder und Eltern soll größtenteils alles beim Alten bleiben. „Das Konzept, die Werte und das Leitbild bleiben gleich, alles Weitere müssen wir erst Schritt für Schritt erarbeiten“, berichtet Gabmeyer. Sie freut sich bereits auf die Arbeit mit den Kinder: „Der Kindergarten ist für mich ein Ort der Begegnung und des Vertrauens, der Freude und des gegenseitigen Austauschs. Es ist mir ein Anliegen, die Kinder und Eltern in Zusammenarbeit mit dem Team liebevoll zu begleiten. Respekt und partnerschaftlicher Umgang sind mir dabei besonders wichtig.“

Der Start ist sehr gut verlaufen. „Mir ist es auch sehr wichtig, mit dem Praxiskindergarten übergreifend zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen. Wir sind zwar nun zwei Kindergärten, aber wir arbeiten Hand in Hand“, führt Gabmeyer aus. „Eng verbunden sind wir auch mit der BAfEP, wir sind und bleiben ein Ausbildungshaus.“

(Bericht von Lisa-Maria Seidl aus der NÖN – Woche 23/2019)